Jusos Stormarn in Berlin

Jusos Stormarn zusammen mit Nina Scheer (2. v.r. vorne)

Acht Jusos besuchten vom Montag, 04. bis Mittwoch, 06. Juli 2016 auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Nina Scheer die Bundeshauptstadt Berlin. Die Reise der insgesamt 50-köpfigen Gruppe stand unter dem Thema “Pflege”. So waren auch Schülerinnen und Schüler der Pflegeschule Reinbek dabei. 

Bereits um 7:30 fuhr der Bus nach Berlin aus Reinbek ab. Für die Jusos, die eher aus dem Norden des Kreises kommen, hieß das – früh aufstehen! Bereits um kurz vor sechs saßen die ersten im Zug Richtung Haltestelle.

In Berlin ging es am ersten Tag direkt in das Reichstagsgebäude. Bei bestem Wetter durfte der Besuch der vom britischen Stararchitekten Sir Norman Foster gestalteten Kuppel nicht fehlen. Den Jusos bot sich beeindruckender Panorama-Blick über Berlin. Zuvor diskutierte die Besuchergruppe mit der Gastegeberin. Nina Scheer, Abgeordnete für Stormarn-Süd und Herzogtum-Lauenburg, diskutierte intensiv mit der Besuchergruppe. Fragen wie der Verdienst von Abgeordneten oder die Neugestaltung der Pflegeausbildung standen im Raum.

Der zweite Tag begann mit dem Besuch in der SPD-Parteizentrale. Die drei Meter hohe Skulptur von Willy-Brandt ist Anziehungspunkt Nummer eins im Atrium des Hauses. Sofort wurden Handys gezückt um Erinnerungsbilder zu machen. Die Ausstellung über die Zeit des Nationalsozialismus’ “Topographie des Terrors” war der zweite Programmpunkt. Selbstständig konnte die Gruppe die Ausstellung erkunden. Beim Lesen der Ausstellungstexte und persönlicher Biographien wird deutlich: Nie wieder darf so etwas passieren! Rechtsextremismus und -populismus dürfen in unserer Gesellschaft keinen Platz haben. Wie die parlamentarische Demokratie sich in Deutschland entwickelte zeigt die Ausstellung „Wege-Irrwege-Umwege. Die Entwicklung der parlamentarischen Demokratie in Deutschland.“ im Deutschen Dom am Gendarmen Markt. Den Abschluss des Programms am Dienstag bildete die Spree-Rundfahrt, die sicherlich ein Höhepunkt des Programms war.

Der Höhepunkt des letzten Tages war der Besuch im Stasi-Museum. Das Museum, untergebracht in der ehemaligen Zentrale der Staatssicherheit, zeigt mit vielen originalen Exponaten, wie die DDR ihre Bürgerinnen und Bürger ausspionierte. Ein Zeitzeuge führte durch die Ausstellung und schilderte seine ganz persönlichen Erfahrunge. Solche Zeitzeugenberichte sind noch mal viel wertvoller als sachliche Texte. Diese Gelegenheit nutzen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus und lauschten gespannt. Wir sagen „Danke!“ für die drei aufregenden Tage.

 

Nina Scheer ist seit 2013 im Bundestag für die SPD. Drei Fahrten im Jahr bietet das Büro von ihr an, die das Bundespresseamt organisiert. Auch alle anderen Abgeordneten haben in der Regel die Möglichkeit regelmäßig Besuchergruppen in die Hauptstadt einzuladen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.